Boden, was ist er uns wert - Bodenschätze

Die Abbildung symbolisiert den Anteil die Menge an Boden auf der gesamten Erde

Ist Boden wertvoll?

Direkt am Leinpfad, auf der Mülheimer Flaniermeile können Sie mehr über den Wert von Boden erfahren. In mehreren Schatztruhen finden Sie hier die Mülheimer Bodenschätze.

Was Boden tatsächlich wert ist, hängt natürlich vom Blickwinkel des Betrachters ab.

Für manche Menschen ist es einfach Grund und Boden. Der kann schon mal einige Hundert Euro pro Quadratmeter kosten.

Ein Landwirt oder Gärtner schätzt eher die Güte des Bodens, seine Zusammensetzung, Struktur, Humus- und Nährstoffgehalt.

Kinder lieben Boden, dort finden sie allerlei interessante Tiere, Steinchen, Blattreste und vieles mehr.

Spaziergänger genießen den Boden. Im Wald duftet es danach.

Viele Tiere wie Mäuse, Maulwürfe, Hamster und Füchse nutzen den Boden, sie graben dort ihre Wohnbauten.

Pflanzen benötigen Boden, denn er bietet ihnen Halt und Nahrung.

Bodenlebenwesen in unendlicher Vielfalt bevölkern den Boden. Sie beleben ihn.

Vielfältige und belebte Böden sind unsere Lebensgrundlage und die von vielfältigen Arten der belebten Welt. Man nennt diese Vielfalt auch Biodiversität.

Die dünne Haut der Erde

Stellen Sie sich die Welt als Apfel vor. Etwa drei Viertel davon ist mit Wasser bedeckt. Dies entspricht dem herausgeschnittenen Viertel (25 %) der Darstellung. Von diesem Viertel ist etwa die Hälfte unwirtliches Land wie Wüsten, Polarregionen oder Hochgebirgsregionen. Werfen Sie auch diese Hälfte weg. Es verbleiben 12,5 % vom Apfel. Von diesem Rest entfallen noch einmal ein Teil von 40 % auf steile, felsige Gegenden oder solche mit unfruchtbaren beispielsweise versalzenen Böden. Am Ende verbleibt ein Rest des Apfels von etwa 10 %. Den müssen Sie nur noch schälen. Können Sie sich vorstellen, das dieser schmale Rest dem Anteil an Boden entspricht, der der gesamten Erdbevölkerung zur Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung steht?

Auf dieser Fläche bauen wir Häuser und Straßen, dort befinden sich Wald und Feuchtgebiete, dort bauen wir unsere Rohstoffe ab und dort wollen wir unsere Freizeit genießen.

Im Stadtgebiet von Mülheim gibt es noch viele Waldflächen Ackerflächen, Wiesen und Weiden. Auch einige Feuchtgebiete in der Saarner Ruhraue und Kocks Loch sind uns verblieben.

Es lohnt sich also die Schätze zu bewahren.

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