Rheinland-Relief

im Außenbereich des Rhein-Ruhr-Zentrums, am Eingang zum ehem. Verwaltungsgebäude der Hugo Stinnes AG (Stinnes-Platz)

Zweiter Abguss eines Reliefs, das am Sockel des Denkmals für Friedrich Wilhelm III. (von Gustav Blaeser, Hermann Schievelbein u. a.) in Köln (erster Guss 1878) montiert ist.
Dieses Relief wurde am Sockel des Denkmals einem großen Figurenfries untergeordnet, der Blücher, York, Kleist, Bülow. A. und W. von Humboldt, Arndt u. a. darstellt. Dieses Relief würdigt Leistungen der bürgerlichen Wirtschaft und Kultur und stellt bedeutende Persönlichkeiten des Ruhrgebietes dar, u.a. Mathias Stinnes (2. von rechts), August Freiherr von Heydt (5. von rechts, Ferdinand Franz Wallraf (13. von rechts), die zwischen Handwerker und Arbeiter eingefügt sind. Das Relief ist dreiteilig und verbindet Industrie, Handel
und Verkehr; die Mitte bildet der Kölner Dombau. Das Denkmal für Friedrich Wilhelm III. war damals das größte Reiterdenkmal in Deutschland. Der zweite Abguss erfolgte zum hundertjährigen Jubiläum (1808 - 1908) der Firma Mathias Stinnes. Die Portraitfigur M. Stinnes wurde von A. Calandrelli konzipiert und ausgeführt. Das Relief wurde in der EinsiedeIschen Bronzegießerei in Lauchhamme / Sachsen 1878 gegossen. (Baleka)

Stadtteil: 
Heißen
Standort: 
Stinnes-Platz, Rhein-Ruhr-Zentrum, Humboldtring 15, 45472 Mülheim an der Ruhr
Status: 
frei zugänglich
Jahr: 
1908
Material und Technik: 
Bronze
Literatur
  • Mülheimer Stadtspiegel, Sept. 1959, Jg. 10, Nr. 9, S. 5 (Abb.)
  • Mülheimer Jahrbuch 1971, Mülheim an der Ruhr - 1970, S. 33 ff. (Abb.)
  • Kunst des 19. Jahrhunderts im Rheinland in fünf Bänden, Hrsg. Von Eduard Trier und Willy Weyres, Bd. 4 - Plastik, Düsseldorf 1980, darin: Wolfgang Vomm, Denkmäler für Herrscher, S. 213 – 247, S. 215 – 217.
Werkbeschreibung: 

Alexander Calandrelli: Rheinland-Relief
„Das noch im Geiste des Spätklassizismus aufgefasste Denkmal Friedrich Wilhems III. ist vom historisierenden Neubarock gekennzeichnet. Das Rheinland-Relief ist der klassizistischen Strömung zuzuordnen, jedoch kommt hier neben der Idealisierung der dargestellten Personen auch ein zeitgenössischer Realismus (Naturalismus) zum Ausdruck, dies aber nur im geringen Umfang.“ (Baleka)

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Kontakt

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr/Beauftragte für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Mülheim an der Ruhr
Barbara Walter
Telefon 0208 - 455 41 05
E-Mail: Barbara.Walter@muelheim-ruhr.de
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