Kratz, Max

Porträt Max Kratz (Foto: Kunstmuseum Solingen, https://www.kunstmuseum-solingen.de/sammlungen/max-kratz/ (Abruf: 22.04.2020). © 2020 VG Bild-Kunst, Bonn.)

Biografie

Geb. 03. 05. 1921 in Remscheid; gest. 02. 07. 2000 in Düsseldorf

Bildhauer

1939 bis 1941 in der Metall-, später Graphik-Klasse Werkkunstschule Krefeld.
1941 Kunstakademie Düsseldorf, Studium bei Paul Bindel
1946 bis 1950 Bildhauerklasse von Sepp Mages

1970  

 Werkgruppenleiter für Bildhauerei, Folkwang Hochschule Essen
1973 bis 1985 Professor im Fachbereich Kunst und Design, Gesamthochschule Essen Fachbereich 4.
1994     Stiftung von 132 Werke an das Museum Baden in Solingen-Gräfrat

 

Max Kratz durchläuft in seinem Schaffen die fast typisch zu nennende Entwicklung der Nachkriegszeit des II. Weltkriegs. Seine Arbeiten im öffentlichen Raum sind weitgehend gegenständlich. Die skulpturalen Formen werden zu großflächigen Einheiten zusammen gebunden. Aber gleichzeitig setzt er 1962 ein monumentales, abstraktes Gebilde – mit Anlehnung an zwei Flügel – vor das damalige Düsseldorfer Messegelände (jetzt vor dem Flughafen Düsseldorf aufgestellt). Max Kratz ist in den 1960er Jahren auch ein vielbeschäftigter Bildhauer zur Ausstattung von Kirchen. Er kombiniert figürliche Plastiken mit ungegenständlichen Objekten im Sakralraum. Seine letzte monumentale Arbeit („Steile Lagerung“ 1985 – 88, Essen) wird von Kritikern als unzeitgemäß in ihrer Darstellung der Bergarbeiter bezeichnet.

Literatur

  • Kunst am Bau 1967 - 1979 (Schriftreihe des Ministers für Landes- und Stadtentwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen), hrsg. v. Finanzministerium NRW und MLS, o.J., S. 151.
  • AK: Hans Knopper, Max Kratz, Skulpturen 1944 – 1992, Deutsches Klingenmuseum Solingen, Städtische Galerie (6. 12. 1994 – 5. 2. 1995).
  • Marie Henrich: Max Kratz, Momente - Monumente, Kunstmuseum Solingen, Solingen 2001.
  • https://www.kunstmuseum-solingen.de/sammlungen/max-kratz/ (Abruf: 22.04.2020).
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