Verfolgte der Nationalsozialisten mahnen

Mahnmal für die Verfolgten des Zweiten Weltkriegs
Künstler: 

Ein aufrecht stehender Mann erhebt seine Arme. Seine Hände sind mit Ketten gefesselt. Im leidgeprüften Gesicht sind Augen und Lippen geschlossen. Alles Innere bleibt der Außenwelt verschlossen. Der Mann (Mensch) steht barfuß in Sträflingskleidung. Ein Mensch in ohnmächtiger Verzweiflung lebend, ihm bleibt nur geistigen Widerstand zu leisten.
Am niedrigen Sockel die Inschrift:
1933 - 1945
VERFOLGTE DER NATIONALSOZIALISTEN MAHNEN

Die Skulptur entstand im Jahr 1954; aufgestellt wurde sie im Jahr 1956.

Stadtteil: 
Innenstadt
Standort: 
Ruhranlagen, Luisental, 45468 Mülheim an der Ruhr
Status: 
frei zugänglich
Jahr: 
1956
Material und Technik: 
Bronze
Höhe: 
ca. 2,50 m
Literatur
  • Rheinische Post, 29. 09. 1956.
  • Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 4 . E. A. Seemann, Leipzig (1958), S. 127.
  • Düsseldorfer Museen, Bulletin IX/1, Januar-März 1977.
  • Illustrierter Stadtspiegel - Mülheim an der Ruhr, März 1983, Jg. 17, Nr. 3, S. 23.
  • Ulrich Krempel (Hrsg.), Am Anfang: Das junge Rheinland, 1985, darin: Karl Ruhrberg, Der Anfang vom Ende, S. 96 – 103, hier S. 101.
  • Skulptur und Macht. Ausstellungskatalog. Städtische Kunsthalle, Düsseldorf 1984.
  • Neue Ruhr Zeitung, 18. 01. 1986.
  • https://www.muelheim-ruhr.de/cms/zeitzeichen_7_oktober_1954_ratsbeschluss_zum_gedenken_an_die_opfer_von_nationalsozialismus_und_krieg.html (Abruf: 06.10.2020).
Kunstpatenschaft vergeben.

Kontakt

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr/Beauftragte für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Mülheim an der Ruhr
Barbara Walter
Telefon 0208 - 455 41 05
E-Mail: Barbara.Walter@muelheim-ruhr.de
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Abbildung Bezeichnung Standort
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