o. T.

Skulpturen an Treppe: Körperliche Arbeit, Geistige Arbeit; Relief an der Fassade: Kopf der Sphinx
Künstler: 

Am auf der Südseite des neubarocken Gebäudes gelegenen Haupteingang aus dem Jahr 1914 wird durch eine mit Balustern abgeschlossene und mit zwei Liegefiguren besetzte zweiläufige Treppenterrasse betont. Beide Liegefiguren sind mit kleineren Abwandlungen ähnlich gestaltet. Sie sind spiegelbildlich symmetrisch.

Über dem Eingang, umschlossen von einem Oktogon, befindet sich der Kopf der Sphinx. Der Kopf löst sich fast voll vom Hintergrund, scheint aus der Wand heraus zu ragen. Gedeutet werden kann das Relief als eine Art Markierung: "Hier werden Rätsel der Natur gelöst."
 
Links: Darstellung der Körperlichen Arbeit: Eine nackte männliche Liegefigur mit Lendentuch umfasst einen Steinbrocken. Der idealisierte Gesichtsausdruck deutet eine körperliche Anstrengung an.

Rechts: Darstellung der Geistigen Arbeit: Eine nackte männliche Liegefigur mit Lendentuch lehnt
an einen Steinbrocken;  mit der rechten Hand stützt sie ihren Kopf .

Stadtteil: 
Speldorf
Standort: 
Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 45470 Mülheim an der Ruhr
Status: 
frei zugänglich
Jahr: 
1914
Material und Technik: 
Muschelkalkstein
Höhe: 
1,90 m
Breite: 
1,45 m
Tiefe: 
0,70 m
Literatur
  • Schmidt, Hans Peter: Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung – Ein Haus mit Forschungsergebnissen von weltweiter Bedeutung, Mülheimer Jahrbuch 1969, Mülheim an der Ruhr 1968, S. 170 - 192 (Abb.).
  • Günter, Roland: Mülheim an der Ruhr, in: Die Denkmäler des Rheinlandes, hrsg. v. Landeskonservator Rheinland, Düsseldorf 1975, Bd. 21, S. 47.
  • Illustrierter Stadtspiegel, April 1986, Jg. 20, Nr. 4, S. 7 (Abb.)
  • Rasch, Manfred: Der Bau sollte ganz einfach, die technische Ausrüstung aber großzügig sein. Vor 75 Jahren wurde Kaiser-Wilhelm-Institut für Kohlenforschung gegründet, Mülheimer Jahrbuch 1987, Mülheim an der Ruhr 1986, S. 125 - 131.
  • Rasch, Manfred: Zur Baugeschichte des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Kohlenforschung 1912 - 1914, in: Mülheimer Jahrbuch 1988, Mülheim an der Ruhr 1987, S. 209 - 216.
  • Rasch, Manfred: Das Max-Planck-Institut für Kohleforschung, in: Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr e.V. (Hrsg.): Zeugen der Stadtgeschichte. Baudenkmäler und historische Orte in Mülheim an der Ruhr, Essen 2008, S. 202 - 207.
  • https://www.kofo.mpg.de/de (Abruf: 09.04.2020).

Interesse?

Dieses Kunstwerk sucht noch einen Paten.
 

Kontakt

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr/Beauftragte für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Mülheim an der Ruhr
Barbara Walter
Telefon 0208 - 455 41 05
E-Mail: Barbara.Walter@muelheim-ruhr.de
Click a feature on the map to see the details

Andere Kunstwerke desselben Künstlers

Abbildung Bezeichnung Standort
o. T. Wandelhalle des Hauptgebäudes, Hauptfriedhof, Zeppelinstr. 132 – 136, 45470 Mülheim an der Ruhr
o. T. Fassade der Städt. Grundschule am Klostermarkt, Fassade zur Kölner Straße, Klostermarkt 5-9, 45481 Mülheim an der Ruhr
o. T. Fassadenreliefs ehem. Stadtbad, heute: Wohnhaus, Leineweberstr. 1, 45468 Mülheim an der Ruhr
Nymphe (Hygieia) Halle des ehemaligen Badehauses im Solbad Raffelberg, Akazienallee 65, 45478 Mülheim an der Ruhr
o.T. Fassade über dem Haupteingang zur ehem. Badehalle, Solbad Raffelberg, Akazienallee 61, 45478 Mülheim an der Ruhr
Putti mit Schwein Aktienstraße 78, 45468 Mülheim an der Ruhr
Fortuna Badehaus des Solbad am Raffelberg, Akazienallee 65, 45478 Mülheim an der Ruhr